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Der SPORTLICHE WETTKAMPF ist sicherlich ein wichtiger Teil des Vereinslebens, doch daneben ist es vor allem die Pflege von Brauchtum und Tradition, von Kamerad-
schaft und Geselligkeit, die zählt, getreu dem Motto:
"Treu dem Schützen, treu der Heimat".


Vereinskalender

Veranstaltungen, Termine, aktuelle Nachrichten...

Chronik der SG Waldesruh

Die ausführliche Geschichte seit 1967

Tabellarische Chronik

Alle geschichtlichen Daten im Überblick

Vereinsmeister

Die Besten der Jahre 2000 bis 2015

Schützenkönige

Schützen-, Knackwurst- und Brezenkönige seit den Anfängen

Schützenliesln

seit 1984 werden alljährlich auch die Schützenliesln gekürt

Sektionskönige

Alle Sektionskönige und -königinnen seit Bestehen des Vereins

Marktkönige

Die Marktkönige und -königinnen

Jugendkönige

Der Lohn der Nachwuchs- und Jugendarbeit

Lichtgewehrchampions

2012 zum ersten Mal ermittelt

Ehrentafel

Ehrenschützenmeister und Ehrenmitglieder

Ansprechpartner

Vereinsleitung, Schriftführer

1. Marktmeisterschaft

Vom 5.11. bis 19.11.2004 lud der Schützenverein Waldesruh Dünzling e.V. alle Schützenvereine des Marktes Bad Abbach ins Schützenstüberl ein.




Geschichte der SG Waldesruh Dünzling e.V.

Als im Jahre 1967 am 20. August erstmals beim Unteren Wirt der Gedanke wuchs einen Schützenverein zu gründen, konnte noch niemand ahnen, daß man mehr als drei Jahrzehnte später stolz auf 36 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken könne. Die treibenden Kräfte und Hauptorganisatoren der Gründung waren Albert Kammermeier und der Renner-Wirt, genannt Weiß Ferdl. 30 Personen waren am 26. August bei der ersten konstituierenden Versammlung anwesend. 18 davon waren bereit einen Verein zu gründen und eine Vorstandschaft zu wählen. Unter der Federführung des damaligen Sektionsleiters Lang aus Langenerling wurde der 6-köpfige Vorstand gewählt. Bäckermeister Albert Kammermeier wurde 1. Schützenmeister.

Das erste Gewehr stiftete der Vereinswirt Josef Renner und stellte zugleich den Tanzboden jeden Donnerstag zum Schießen zur Verfügung. Das erste Probeschießen fand dann schließlich am 30. September 1967 statt.

Der Name „Waldesruh“ wurde am 2. November 1967 geboren; leider konnte bis heute der Taufpate nicht festgestellt werden. Die erste Schießanlage wurde zwischen dem Anwesen Wolf und dem Wirtshaus mit 2 Ständen errichtet. Die Einweihung fand bereits 4 Monate nach Gründung des Vereins am 14. Januar 1968 statt.

Wie jeder andere Verein brauchte auch die Schützengesellschaft ihr Logo, ihr Wahrzeichen, ihre Flagge. Und so plante man im Jahre 1969 für das darauffolgende Jahr eine Fahnenweihe. Der Festausschuß wurde am 17. Juni nominiert, und nach nur einem Jahr fand dann vom 28. - 30 Juni 1970 die Fahnenweihe der Schützengesellschaft Waldesruh Dünzling statt. Die Tageszeitung berichtete vom „Fest des Jahrhunderts“, das die Schützen mit der Beteiligung von 85 Vereinen feierten.

Erstmalig fand dann am 27. Dezember 1970 das Paketschießen mit Königsfeier statt. Eine Feier, die zur Tradition wurde, und bis heute Bestand hat. Am 28. September 1972 trat der Schützenmeister Albert Kammermeier aus beruflichen und persönlichen Gründen zurück. Neuer und erster Schützenmeister wurde Alfons Blabl. Die nächsten Jahre verliefen recht gleichmäßig. Wöchentliches Schießen, die Teilnahme an Fahnenweihen, Vereinsausflüge und die Teilnahme an kirchlichen Festen, die dem Verein eine Verpflichtung des Glaubens und der Tradition sind, beschreiben diese Jahre.

Schließlich konnte am 7. Januar 1978 das 10-jährige Vereinsbestehen gefeiert werden. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 9. März 1979, um den Verein auf eine rechtliche Grundlage zu stellen und um alle Mitglieder dementsprechend abzusichern. Die aktiven Schützen wurden immer mehr und so reichten die zwei Schießstände nicht mehr aus. So wurde 1979 ein neuer Schießstand mit 5 Ständen geplant. Nach Beseitigung der Planungsschwierigkeiten begann man am 1. Dezember 1979 mit den Arbeiten und bereits am 22. März 1980 wurde bei einem großen Festabend der neue zweite Schießstand eingeweiht. Zirka 1100 Arbeitsstunden mußten für den moderneren Schießstand aufgebracht werden, um den die SG Waldesruh von vielen Vereinen in der Sektion beneidet wurde.

Die Aufnahme des 100. Mitglieds konnte am 15. Oktober 1982 vollzogen werden. 15 Jahre Schützenverein wurden am 15. Januar 1983 gefeiert. 1984 übernahm die Schützengesellschaft die Renovierung der Lourdes-Grotte. Im kirchlichen Leben des Ortes Dünzling gehört die im Jahre 1880 erbaute Grotte seit Generationen in den Mittelpunkt des Geschehens. Trotz laufender Pflege und Ausbesserungsarbeiten war eine Renovierung größeren Stils unumgänglich geworden. Am 1. Mai 1985 konnte der Ort Dünzling dann nicht nur einen Maibaum aufstellen, sondern auch die wieder hergestellte Grotte einweihen.

Nach der geglückten Erneuerung der Dünzlinger Grotte im Jahre 1985, renovierte die Schützengesellschaft unter Leitung von Alfons Blabl den Ölberg am Eingang zur Grotte. Der mit Tuffstein gebaute Ölberg war durch Wetter- und Umwelteinflüsse stark geschädigt und musste abgerissen und neu aufgebaut werden. Die freiwilligen Helfer des Schützenvereins mußten viele Arbeitsstunden aufwenden, um den Ölberg wieder in seinen Originalzustand zu versetzen. Steine mussten bis aus der Steinpfalz bei Laaber herangeschafft werden. Der neue Ölberg wurde mit einem Schindeldach versehen, das Innere wurde mit dem Gemälde "Das letzte Abendmahl" des Bad Abbacher Freizeitmalers Martin Diermeier ausgestattet.

Das 20-Jährige fand dann mit einem großen Festabend am 5. März 1988 statt. Im September bei der gut besuchten Jahreshauptver-
sammlung ahnte noch niemand, daß am 1.12.1988 das Vereinslokal vorübergehend geschlossen werden würde. Bis am 1.02.1989 ein neuer Vereinswirt gefunden war, führte Blabl Genoveva das Vereinslokal weiter. Nach mehreren Pächterwechseln wurde zu Fronleichnam 1991 das Lokal endgültig geschlossen. Das Wirtshaus wurde verkauft. Die Schützen waren heimatlos.

Am 13.9.1991 wurde die Jahreshauptversammlung im alten Schulhaus abgehalten. Zur Debatte für einen neuen Schießstand standen der Schulhauskeller oder der Mühldorfer Wirt. Nach längerer Diskussion war klar, daß der Verein fortbestehen musste, und es wurde mit dem Mühldorfer Wirt verhandelt. Man wurde sich schnell einig und so konnte mit den Bauarbeiten am 28.9.1991 im Nebengebäude begonnen werden. Nach nicht ganz 2 Monaten und über 1000 Arbeitsstunden wurde am 22.11.1991 zum erstenmal geschossen. Am 4. April 1992 konnte dann die Standeinweihung stattfinden. Für viele Mitglieder war es der dritte Standbau.

Das 25-jährige Gründungsfest feierten die Schützengesellschaft mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen der Großgemeinde und Sektion am 24. und 25. Juli 1993.

Am 4. September 1998 fand die Jahreshauptversammlung statt, mit der Ankündigung des 1. Schützenmeisters, daß er für diese Amt nach 26 Jahren nicht mehr zur Verfügung stehe. Eine Neuwahl war auf Grund mangelnder Bewerber nicht möglich. Erst in der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 16. Oktober 1998 waren die Neuwahlen erfolgreich.

Am 31. Mai 2003 feierte man das 35-jährige Bestehen des Vereins. In der Kirche St. Martin wurde ein Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen Mitglieder abgehalten, danach fand im Festzelt ein großes Festessen statt, bei dem die ca. 150 Anwesenden auf Kosten des Vereins bewirtet wurden. Ein Preisschießen und Ehrungen für verdiente Mitglieder rundeten die Feierlichkeiten ab.

Mit einer feierlichen kirchlichen Segnung durch den Bischöflich-geistlichen Rat (BGR) Dr. Günther Karikas wurde am 14. August 2003 das alte Dünzlinger Wegkreuz aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder seiner Bestimmung übergeben. Das Kreuz war mit Mitteln der Kirchengemeinde und des Schützenvereins Waldesruh instand gesetzt und an seinem ursprüglichen Ort wieder aufgestellt worden.






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